FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

"UNBEDINGT GUT REINKOMMEN"

Morgen startet der FSV Optik zuhause gegen den SV Grün-Weiß Brieselang in die Oberliga-Rückrunde.

63 Tage hat die Winterpause für den FSV Optik Rathenow gedauert. Nun geht es in der Fußball-Oberliga endlich wieder um Punkte. Morgen erwarten die Rathenower den SV Grün-Weiss Brieselang zum Havelland-Derby.

Dabei kommt es zum Duell David gegen Goliath, trifft doch der Tabellenerste auf den Letzten. Auch wenn die Gäste aus dem Osthavelland derzeit ganz unten stehen, sollte man die Elf von Trainer Patrick Schlüter aber nicht unterschätzen. „Wir haben uns im letzten Jahr richtig schwer gegen Brieselang getan, erst in der Schlussminute durch einen Strafstoß gewonnen.

Auf die leichte Schulter sollten wir sie daher nicht nehmen“, warnt Optik-Trainer Ingo Kahlisch. Auch der deutliche 7:1-Sieg im Hinspiel darf in den Hinterköpfen der Optik-Akteure keine Rolle spielen, haben sich die Grün-Weißen im Winter doch verstärkt und in den letzten Testspielen vor allem offensiv zu überzeugen gewusst.

Doch auch Optik hat eine gute Vorbereitung hinter sich. „Die Jungs haben überragend trainiert und mit dem Trainingslager in der Türkei kam natürlich das i-Tüpfelchen dazu. Ich denke, wir sind gut drauf“, schätzt Ingo Kahlisch ein. Auch den Testspielniederlagen misst der Rathenower Trainer nicht allzu hohe Bedeutung bei. „Wir haben ja fast alle Testspiele aus der vollen Belastung bestritten, insofern waren die Niederlagen nicht sonderlich überraschend“, erklärt Kahlisch.

Er und sein Team gehen mit einer glänzenden Ausgangsposition in die Rückrunde. Immerhin sechs Punkte Vorsprung haben die Rathenower auf die ärgsten Verfolger, außerdem hat der FSV Optik noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Für den Auftakt wünscht sich Kahlisch einen Sieg. „Wir wollen unbedingt gut reinkommen und gewinnen. Ganz egal wie das Ergebnis am Ende aussieht. Es muss kein schönes Spiel werden, was zählt sind die drei Punkte.“

Nicht dabei mithelfen können Julian Ringhof und Marcus Stachnik, die nach ihren Verletzungen noch eine Weile fehlen werden. „Ansonsten sind alle fit“, berichtet Ingo Kahlisch. Auch Kapitän Jerome Leroy wird durch seine Finger-Verletzung mittlerweile nicht mehr gehandicapt und steht somit zur Verfügung.