FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

SCHWERE AUSWÄRTSHÜRDE

Am Samstag tritt der FSV Optik beim FC Anker Wismar an. Ingo Kahlisch warnt vor einem "richtig starken" Gegner.

Er wirkte echt beeindruckt, der Optik-Coach, nachdem er den FC Anker Wismar beim 2:2 am Sonntag in Brieselang beobachtet hatte: "Sehr stark! Brieselang hatte Glück, mit zwei Torschüssen zwei Tore erzielt zu haben. Wismar war richtig stark!" Genau zu dieser starken Mannschaft muss der FSV Optik am Samstag zum nächsten Punktspiel.

Im Sommer so ein bisschen als Geheimtipp gehandelt, erwischten die Hansestädter einen schlechten Start, verursacht durch mehrere Undiszipliniertheiten. Nach sechs Spieltagen hatte Anker bereits sechs Platzverweise aufzuweisen! Danach wurden alle Partien vollzählig beendet, und Schritt für Schritt klettert der FC Anker in der Tabelle nach oben.

Im letzten Heimspiel wurde ja der bis dahin Erstplatzierte SV Lichtenberg mit 3:1 bezwungen. Zwei Akteure sind Ingo Kahlisch besonders aufgefallen, Namen wollte er an dieser Stelle nicht nennen. Zumindest einer lässt sich erahnen: Kevin Mbengani. Der Stürmer kam erst sieben Mal zum Einsatz und war dabei schon sieben Mal erfolgreich.

Namen nennen lassen sich auf jeden Fall beim FSV. Leider aber nur von Spielern, die nicht einsatzfähig sind. Julian Ringhof und Suguru Watanabe, das war klar. Aber auch die Verletzung von Kevin Adewumi erwies sich als schwerwiegender als gedacht, er wird mehrere Wochen ausfallen. George Moushi ist krank, kann ebenfalls nicht spielen. Wenigstens eine positive Meldung: Nii Weber darf nach abgesessener Sperre wieder mitwirken.

Los geht es am Samstag an der Küste letztmalig um 14 Uhr, ehe einen Tag später die Uhren umgestellt werden. Auch wenn es eine weite Reise ist, mit nur einmaligem Umsteigen gelangt man nach Wismar. Über eine ähnlich tolle Unterstützung wie in Lichtenberg würde sich die Mannschaft sehr freuen.