FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

WEITERER NEUZUGANG IN WARNAU

Beim 5:1-Testsieg beim SSV Havelwinkel Warnau am Dienstagabend war auch Kevin Adewumi mit von der Partie.

Kevin Adewumi verließ den FSV Optik nach der Saison 2015/2016 und ging an die Nike Academy nach London. Foto: Archiv

Nur zwei Sätze sagte Ingo Kahlisch nach dem Testspiel des FSV Optik auf der kleinen, aber feinen Anlage von Havelwinkel Warnau. Den einen kennt man: "Eine gute Trainingseinheit." Der zweite, der schlug dafür bei den vielen mitgereisten Rathenowern ein wie eine Bombe: "Ja, Kevin ist wieder bei Optik." Gemeint ist Kevin Adewumi. Schon bei der Erwärmung rätselten die Fans. Das Gesicht kam bekannt vor, die Frisur eher nicht.

In der Startelf stand Kevin aber nicht. Dort fehlten ebenso Süleyman Kapan (Rückenprobleme) und Julian Ringhof (Arbeit), die gar nicht im Aufgebot waren. Freiwillig verzichtet hat der Trainer auf Jerome Leroy und Aleksandar Bilbija, die eine Pause bekamen.

Zum Spiel: Es ging sehr anständig zu auf Rasen und Rängen. In der ausgesprochen fairen Partie geriet der Landesligaaufsteiger aus Sachsen-Anhalt durch einen Kopfball von Murat Turhan in Rückstand und verpasste 120 Sekunden später den Ausgleich, als Mirko Keiper frei durchlaufend nicht an Bjarne Rogall vorbei kam.

Einen der wenigen Freistöße schoss Oscar Ortiz: Gut geklärt von Warnau, allerdings nicht durch den Keeper. Also Handelfmeter, den Emre Turan verwandelte. Den dritten Treffer erzielte Murat Turhan mit einem feinen Lupfer und für den 0:4-Halbzeitstand sorgte Luiz Schack, der einen Fehler im Spielaufbau der Gastgeber mit einem straffen, platzierten Schuss bestrafte.

In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr so viel. Klar, es gab auf beiden Seiten viele Wechsel und die Optik-Anhänger diskutierten ohnehin mehr über den Jungen mit der "Tulpenfrisur". Aber Kevin versuchte es ebenso wie seine Mannschaftskameraden nun fast ausschließlich durch die Mitte. Da stand der SSV Havelwinkel jedoch recht sicher.

Einmal klappte es noch, bezeichnenderweise über außen. Marcus Stachnik brachte den Ball nach innen, Murat Turhan köpfte ein. Großer Jubel dann auf den Rängen, als Mirko Keiper nach einem Freistoß aus Nahdistanz zum Ehrentreffer abstaubte.

Optik: Rogall (46. Kycek) - Watanabe, E. Turhan, Moushi (37. Wilcke), Bradburn (66. Stachnik) - Ortiz, Langner - Yildiz (46. Adewumi), Schack, T. Turan (46. Weber) - Turhan

Tore:
0:1 Turhan (12.)
0:2 E. Turan (19./Handelfmeter)
0:3 Turhan (28.)
0:4 Schack (41.)
0:5 Turhan (78.)
1:5 Keiper (82.)