FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

OHNE ÜBERHEBLICHKEIT NACH FRANKFURT

Am Sonntag reist Optik zum daheim nach sieglosen 1. FC Frankfurt (Oder).

Am 24. Oberligaspieltag reisen die Fußballer des FSV Optik zu einer Mannschaft, die in der DDR die bewegteste Vergangenheit hatte. Die Rede ist vom FC Frankfurt, dem Nachfolgeclub des ehemaligen FC Vorwärts, und den vorangegangenen Satz darf der geneigte Fan wörtlich nehmen. Was heute kaum noch jemand weiß - der Armeeclub wurde lange vor der NVA, ja sogar noch vor Gründung der Kasernierten Volkspolizei ins Leben gerufen. Anfangs spielte die Mannschaft der "Hauptverwaltung Ausbildung" in Leipzig und in Schwarz-Rot-Gold! Nach dem Umzug nach Berlin und vielen erfolgreichen Jahren wurde der sechsfache Meister im Sommer 1971 an die Oder delegiert.

Nach 1990 hatte es der Verein sehr schwer, profitiert aber von seiner guten Nachwuchsarbeit. Der FCF stellt eines der jüngsten Teams unserer Staffel. Das macht sich allerdings auch bemerkbar, Frankfurt ist mit bislang nur acht Punkten Letzter. Dabei spielt der am weitesten östlich gelegene Verein der Oberliga einen ansehnlichen Fußball, kassiert dabei aber einfach zu viele Gegentore.

Wenn der Zweite zum Sechzehnten fährt... Nein, wer Ingo kahlisch kennt, weiß, das Überheblichkeit beim FSV Optik nicht vorkommen wird, auch nicht am Sonntag. Seit Dienstag nach Ostern wird fleißig trainiert und sich auf die anstehende Partie vorbereitet. Noch nicht dabei war zu Wochenbeginn Julian Ringhof, der sich erneut verletzte. Ansonsten waren keine Ausfälle, sei es durch Krankheit oder Sperren zu vermelden.

Natürlich würden sich die Rathenower über zahlreiche Unterstützung freuen, aber wer nicht live im Stadion der Freundschaft zugegen sein kann, braucht nicht auf bewegte Bilder zu verzichten. Unter www.fupa.net/liga/nofv-oberliga-nord wird zeitnah auch mit Video-Spielszenen informiert. Schiedsrichter der um 14 Uhr beginnenden Partie ist Toni Bauer aus Joachimsthal.