FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

NACHWUCHS-WOCHENENDE

OPTIKS NACHWUCHS ERFOLGREICH

Optiks A-Junioren fahren im Kampf um den Klassenerhalt in der Brandenburgliga den ersten Sieg 2017 ein. Und auch für die anderen Teams lief es gut...

A-Junioren:

Um den Abstiegskampf in der Brandenburgliga spannend zu halten, mussten die Jungs vom Vogelgesang am Samstag gegen die SG Groß Gaglow unbedingt punkten. Spielte man in der Vorwoche nur eine gute Halbzeit, gab es diesmal 90 Minuten Abstiegskampf von Optik.
Schon nach 11 Minuten zog "JJ" Jeckstadt zum 1:0 für Optik ab. Bis zur 40. Minute hatte der Gast nichts zu melden. Im Gegenteil: Holst traf die Latte und Karimis Kopfball wurde erst auf der Linie geklärt. Vor der Pause leistete sich der ein oder andere bei Sommerhitze auf dem Kunstrasen eine Auszeit. Gut, dass Gaglow bei seiner größten Chance im gesamten Spiel nur den Pfosten traf.

Nach dem Pausentee gabs erstmal etwas Leerlauf. Dann hatten Puchalski und Karimi die Möglichkeit zum Ausbau der Führung. In der Schlussphase machte die SG hinten auf. Doch was sich da bei den Kontern auf Rathenower Seite offenbarte, war schon manchmal kläglich. Zum Glück für das Team rächte es sich diesmal nicht. So holte Rathenow die ersten Punkte 2017.

Aber um nächste Woche in Henningsdorf bestehen zu könne,n braucht es mehr als eine Steigerung - vor allem im Abschluss! Zumal man auf ein Team mit viel Erfahrung in Brandenburgs höchsten Spielklassen und sogar auf Männerebene trifft!

Für Optik: Weigt, Knappe, Müller, Gerdel, Hexmann, Bradburn, Bauer, Holst (Mohamadi), Jeckstadt (Kunz), Neumann, Karimi (Puchalski)


B-Junioren:

Heimsieg im Derby gegen Nauen! Trainer Guido Wetzel ging bei der Aufstellung einen ungewöhnlichen Weg. Er meinte: "Ich hatte über Nacht eine Eingebung und habe die Mannschaft auf zwei Positionen geändert!" Ein starker Beginn führte zur frühen Führung durch Guled Ibrahim Mahamud. Taktisch und spielerisch waren beide Mannschaften danach gleich.

Die zweite Halbzeit war ein "weiter volle Pulle auf beiden Seiten." Der FSV hatte mehr Möglichkeiten, schaffte es aber lange nicht, die Entscheidung herbeizuführen. Das gelang dann Willi Neumann in der 73. Minute mit einem Traumtor. Danach ging der VfL Nauen voll auf Angriff. Aber die Abwehr stand. In der letzen Minute erzielte Justen Mourice Hörske per Konter das 3:0.

"Das war klar die beste Saisonleistung. Ein dickes Lob an alle Spieler. Besonders hervorheben möchte ich die Leistung des Schieris Heiko Hein und seiner Assistenten Felix Stöhr und Marius Dahlmann." Schön, dass der Trainer so urteilte, obwohl es Rot für seine Elf gab. Das stets faire Spiel wurde nach dem Abpfiff durch eine dumme Handlung vom bereits ausgewechselten Florian Zimpel, der sich leider provozieren ließ, noch hektisch.


D1-Junioren:

Welch ein Nackenschlag zu Beginn! Nach 20 Sekunden lagen die Jungs im Ortsderby gegen den BSC Rathenow durch ein Kopfballtor des kleinsten Akteurs mit 0:1 hinten. Danach drückte Optik, verschoss aber noch in der Anfangsphase gleich zwei Strafstöße. Im Verlauf der Partie fing sich das Team, setzte seinerseits schöne Angriffe und traf trotz mehrerer Pfosten- und Lattenschüsse regelmäßig ins Tor. So gab es schließlich doch noch den höchsten Saisonsieg, der Endstand lautete 10:1.


D2-Junioren:

Etwas verunsichert nach der hohen Niederlage der Vorwoche, fuhren Trainer und Mannschaft zu Süd Brandenburg II. Schon den ersten Angriff verwandelte Philip Schmidt zur 0:1-Führung. Zwar schaffte Süd schnell den Ausgleich, aber Lennart Dunke und Jonas Lamprecht sorgten bis zur Pause für ein 1:3. Jonas war in der zweiten Hälfte noch zwei weitere Male erfolgreich. Die Brandenburger blieben ihrerseits mit zwei erfolgreichen Abschlüssen dran, ehe Noah Massoth kurz vor Schluss den 3:6-Endstand erzielte.


D3-Junioren:

Endlich! Bei Blau-Weiß Wusterwitz schafften die D III-Junioren den ersten Punktgewinn der Rückrunde. Trotz enormer Personalprobleme gingen die Jungs durch Travis Nielebock nach zehn Minuten in Führung. Der klar favorisierte Gastgeber benötigte schon eine unglückliche Aktion der Optiker, ein Eigentor, um Mitte der zweiten Halbzeit auszugleichen. Zum Ende hin hatte die FSV-Abwehr Schwerstarbeit zu verrichten, ließ aber kein weiteres Gegentor mehr zu.


E2-Junioren:

Optiks E2-Junioren empfingen die Kids von Lok Brandenburg zum Punktspiel der Kreisklasse Havelland im Rathenower Stadion am Vogelsang. Nach der Niederlage in Deetz trafen sich die Spieler um Kapitän Eric Seifert pünktlich, motiviert und konzentriert um ihren Verantwortlichen zu zeigen: Ja, wir wollen Fußball spielen!

Und das konnten sie auch, zumindest phasenweise. Verdient gingen die Rathenower durch Lars Giese und Luis Wedding mit 2:0 in Führung. Durch ein Tor der Brandenburger trat aber schnell wieder eine gewisse Unsicherheit zu Tage, die sich maßgeblich bei den Ungenauigkeiten im Passspiel und dem Torschuss niederschlug.

Immens wichtig waren in dieser Phase die Leistungen von Jari Gentsch in der Verteidigung und Linus Böhm, der sich als Stürmer wieder und wieder Chancen erarbeitete. Dass letztlich Joshua Stütz die Tore erzielte, ist manchmal auch ein glückliches Händchen des Trainers beim Wechseln. Da Lok nach den Optik-Toren immer wieder einen nachlegte, blieb die Partie bis zum Schlusspfiff des Schiedsrichters Ulf Musehold spannend.

Wenn die Spieler weiter ihr Training nutzen, werden auch die vielen Alu-Treffer ins Netz gehen und einigen Zuschauern weniger schnell graue Haare wachsen.. Insgesamt ein verdienter 5:3-Sieg an einem sonnigen Samstagnachmittag mit zufriedenen Betreuern und Eltern.

Es kämpften für Optik: Till Junge, Mohammad Nazibadar, Philip Pichotka (1 Tor), Eric Seifert, Lars Giese (1), Linus Böhm, Joshua Stütz (2), Jari Gentsch, Qahil Imeri (1) und Luis Wedding (1)


F-Junioren:

Beide Trainer waren sich einig: "Diese sogenannte Fair-Play-Liga ist großer Mist. Gerade die jüngsten Fußballer brauchen klare Regeln, deutliche Ansagen eines Schiedsrichters." Statt dessen muss nach Maßgabe der Funktionäre ohne Schieri gespielt werden, die Kinder sollen sich selbst einigen. Das führte auch bei der Partie zwischen Optik und Stahl Brandenburg zu endlosen Diskussionen. Das 0:8 der Vorwoche hatte Daniel Noack aus den Köpfen verschwinden lassen können. Mit neuem Mut stellten sich die kleinen Rathenower der Aufgabe in der Meisterrunde. Am Ende gab es Riesenjubel, Luis Sandowski sorgte mit zwei Toren für den 2:1-Erfolg.