FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

SCHWITZEN AM MITTELMEER

Morgenfrüh startet Optiks Oberligateam zum Trainingslager in die Türkei.

12 bis 15 Grad meldet der Wetterbericht - plus wohlgemerkt! Die Rede ist von Manavgat, direkt an der türkischen Mittelmeerküste. Am Donnerstagmorgen um sieben Uhr hebt der Airbus der Turkish Airlines mit den Oberligafußballern des FSV Optik an Bord von Berlin-Tegel ab.

Eine Erholungsreise wird es nicht, die Vorbereitung auf die Rückrunde wird knallhart. Natürlich wird es auch in diesem Jahr an einem Nachmittag die Chance geben, Land und Leute zu erkunden, ansonsten wird trainiert. Unterbrochen werden soll das "Schleifen" durch Testspiele. Unter anderem hat der ebenfalls vor Ort weilende Ex-Bundesligist FC Homburg, der jetzt in der Regionalliga Südwest zu Hause ist, angefragt. Passt es zeitlich, wird es sicherlich einen Kick gegen die Saarländer geben.

Fast alle plus drei. So oder so ähnlich lautet die Formel für die personelle Besetzung. Von den Spielern versäumt Caga Aslan berufsbedingt das Trainingslager. Kurzfristig ausgefallen ist Physio Robert Berlin. Den "Medizinmann" des FSV hat eine schwere Grippe erwischt, von hier aus gute Besserung.

Dafür sind drei Neue mit an Bord. Die Nummer 21 trägt in Manavgat, und dementsprechend auch in der Rückrunde, ein Spieler vom SV Eichede aus der Regionalliga Nord: Marcus Stachnik ist nach nur einem halben Jahr wieder zurück bei Optik.

Die neue Nummer 6 haben die treuesten Fans schon dreimal in Augenschein nehmen können. Julian Ringhof, geboren in Freiburg, hat eine ungewöhnliche Laufbahn genommen. Erst ganz normal in der Oberliga Baden-Württemberg. Dann, als Student in den USA, spielte er zunächst in der Freizeit College-Fußball. Das kam anscheinend recht gut an, er erhielt einen Profivertrag und bestritt 49 Spiele für die Rochester Rhinos und Phoenix Rising in der USL, der 2. Liga in den Staaten. Der Innenverteidiger ist 1,86 m groß und wird am 21. Februar 28 Jahre alt.

In den Vereinsfarben nicht umgewöhnen muss sich Elson Pllumbi. Der Stürmer mit dem anfangs gewöhnungsbedürftigen Namen ist gebürtiger US-Amerikaner. Seine erste Station in Deutschland waren die Rot-Weißen vom bayrischen Landesligisten (entspricht unserer Verbandsliga) SV Memmelsdorf. Elson, am 27.11. gerade 20 geworden, kickte dort bis zum Winter. Er erhält in Rathenow die Nummer 14.

Für die Statistikfreunde: Fest nummeriert ist nun auch Marcel Machalski. Der Torhüter, der gegen den BAK zum ersten Mal zwischen den Pfosten stand, hat die 22 auf seinem Trikot.

Na dann, Jungs: Viel Spaß und maximale Erfolge. Kommt alle gesund und austrainiert zurück!