FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

NACHWUCHS-WOCHENENDE

ERSTER HEIMSIEG FÜR DIE A-JUGEND

Mit einem 3:0 gegen den BSC Preußen 07 schafft Optiks U19 den Anschluss ans Mittelfeld der Brandenburgliga. Das Nachwuchs-Wochenende...

A-Junioren:

Wenn man im Kampf gegen den Abstieg dabei bleiben möchte, muss auch zu Hause gepunktet werden. Im fünften Anlauf hat es für unsere U19 gegen einen direkten Mitbewerber endlich geklappt.

Schon in der ersten Minute hätte Jeckstadt seine Truppe in Front schießen können, doch scheiterte er doppelt, wohl überrascht dass er noch an den Ball kam. Weiter ging es mit Chancen für die Rot-Weißen. Hexmann und Puchalski hatten aussichtsreiche Abschlüsse. Preußen nach Standards gefährlich und einmal aus der Distanz, aber Weigt entschärfte den Schuss.

In der 35. Minute bediente Puchalski Karimi und dieser erzielte das 1:0. Als Ganske verletzt vom Feld ging, flankte Jeckstadt auf Bradburn und dieser netzte in der 41. Minute zum 2:0 für Optik ein.

Nach der Pause Optik diesmal ohne Spannungsverlust, das Aufbäumen des BSC Preußen konnte in Grenzen gehalten werden und eigene Angriffe gefahren werden. Dreimal scheiterte Kunz aussichtsreich. In der 76. Minute sah er den mitgelaufenen Puchalski, legte quer und Anton machte mit dem 3:0 alles klar zum ersten ganz wichtigen Heimsieg.

Doch Achtung! Schon in der nächsten Woche kann das Ganze wieder ganz anders laufen, fährt man doch zu den „Profis“ der Sportschule aus Frankfurt an der Oder. Dort etwas mitzunehmen wäre eine Sensation für uns, also versuchen wir es…

Es spielten: Weigt, Knappe, M. Müller, Kotowski, Ganske (Holst), Bradburn, Hexmann (Gerdel), Kunz (Marganus), Jeckstadt, Puchalski (Mohamadi), Karimi


C-Junioren:

Einen schönen Teilerfolg gab es für die C-Jugend. Gegen die favorisierten Jungs von Empor Schenkenberg erkämpfte und erspielte sich Optik ein 0:0. Mit tollem Kampfgeist und sehr hohem Laufpensum wurden die Angriffe der Gäste gestoppt. Und bei etwas mehr Cleverness war bei den Kontern gar ein Siegtreffer möglich. Aber auch so hat es die FSV-Elf nun endlich geschafft, den letzten Tabellenrang zu verlassen. Weiter so, Jungs!


D2-Junioren:

Wieder nicht gewonnen, aber ein zufriedener Trainer. Obwohl die D II nach der beschämenden Niederlage in Spaatz auch beim bis dahin Vorletzten, Blau-Weiß Pessin, nur einen Punkt holte, sah man kaum Enttäuschung bei Trainer und Eltern.

Jonas Lamprecht und Eric Meisel hatten Optik in Führung geschossen. Den Anschlusstreffer beantwortete Jonas Lamprecht mit seinem zweiten Tor, aber kurz vor dem Wechsel gelang Pessin das 2:3. In der zweiten Hälfte war es eine verteilte Partie. Nachdem 20 Minuten vor Schluss das 3:3 gefallen war, probierten die die Rathenower nochmal alles, der Siegtreffer wollte an diesem kalten Tag aber nicht mehr gelingen.

"Die Einstellung hat hundertprozentig gestimmt, das war für mich nach dem Auftritt der Vorwoche das Wichtigste. Das wir uns bei den Gegentoren taktisch besser verhalten müssen, das kann man lernen. Dafür trainieren wir ja", so Trainer Marco Lamprecht. Damit hat die D II ihre Freilufthinrunde fast abgeschlossen. Am Freitag wird noch einmal trainiert, um danach die Weihnachtsfeier abzuhalten. Schon an diesem Wochenende geht es los mit den Hallenturnieren.


E2-Junioren:

Vor dem Spiel gegen Tabellenführer Chemie Premnitz gab es in der Spielvorbereitung, nach dem letzten enttäuschendem Ergebniss gegen Nennhausen, einiges zu besprechen. Anscheinend hatten die verantwortlichen Betreuer die richtigen Worte gefunden. Denn die Leistung am Nachmittag des 1. Advents war aller Ehren wert.

Trotz eines frühen Rückstandes fanden die Optiker schnell die richtige Antwort. In einem kampfbetonten, aber teilweise auch spielerisch hochwertigen Spiel entschieden kleine Fehler über die Entstehung der 3:1-Pausenführung für die Gäste aus Premnitz. Doch schon in Hälfte eins gab es gute Gelegenheiten für Optik, das Spiel ausgeglichen zu gestalten.

Im Laufe der zweiten Halbzeit wurde immer deutlicher, dass die jungen Rathenower das Spiel noch nicht abgeschrieben hatten. Philip Pichotka, mit seinem bestem Saisonspiel, trieb seine Mannen immer wieder vor den gegnerischen Strafraum. Leider gelang es wieder nicht, Treffer zu erzielen oder sogar die entscheidenen Chancen zu nutzen, die sich zur Genüge ergaben. Mit seinem zweiten Tor sorgte Philip noch mal kurz für Spannung, ehe Henry Lauersdorf zum 4:2 einschob und die Entscheidung für die Gäste herbeiführte.

Trotz dieser Niederlage können die Optiker zuversichtlich in die Zukunft schauen.Nach dem Quali-Turnier zur Hallenmeisterschaft am kommenden Wochenende wird mit einer Weihnachtsfeier am Nikolaustag die Hinrunde beendet.

Weiterhin spielten für den FSV Optik Rathenow: Luis Wedding, Linus Böhm, Lars Giese, Mohammad Nabizadah, Ole Zirk, Henrik Wolf, Jari Gentsch, Niklas Zahn