FSV OPTIK RATHENOW

Brandenburgischer Landespokalsieger 2013, 2014

OBERLIGA

OHNE DRUCK GEGEN FRANKURT

Am Samstag empfängt Optik mit dem 1. FC Frankfurt den Tabellenletzen, geht aber ohne Druck in das Spiel.

Am 9. Oberliga-Spieltag bekommt der FSV Optik prominenten Besuch. Mit dem 1. FC Frankfurt kommt der Nachfolger des einstigen FC Vorwärts, und damit des sechsfachen DDR-Meisters an den Vogelgesang. In der aktuellen Tabelle liegen die Oderstädter nur auf dem 16., und damit letzten Rang.

So sensationell ist das nicht, auch wenn sich die Verantwortlichen schon etwas mehr als die momentan drei Punkte erhofft hatten. Aber eigentlich war der FCF schon in der Vorsaison abgestiegen. Nur die Insolvenz des 1. FC Neubrandenburg bewahrte Frankfurt vor dem Sturz in die Brandenburgliga.

Als in dieser Saison nach den ersten drei Spieltagen bei 2:11 Toren nur ein Punkt auf der Habenseite stand, musste Trainer Michael Pohl gehen. Nachfolger Robert Fröhlich, der vom Ligakonkurenten Victoria Seelow weggeholt wurde, hat es allerdings auch nicht leicht. Doch immerhin gelang im letzten Auswärtsspiel ein 3:3 in Schöneiche. Und in der Vorwoche machte Spitzenreiter Altglienicke den 3:0-Erfolg in Frankfurt auch erst durch zwei Tore in der Schlussminute perfekt.

Ingo Kahlisch musste im Training auf beide Außenläufer verzichten: Semir Duljevic meldete sich verletzt, Dragan Erkic plagen derzeit Rückenschmerzen. "Wir haben immer wieder ein paar Sorgen", so Optiks Coach. Dennoch - wenn der Dritte daheim auf den Letzten trifft, lässt sich die Favoritenrolle nicht wegreden. Hat Optik dadurch Druck? "Ach Quatsch, Druck gibt es in der Bundesliga. Wir schauen nur auf uns und wollen so viele Punkte holen wie möglich." Und schließlich schiebt Kahlisch noch nach: "Ja, und dabei wollen wir auch Frankfurt schlagen."

Am Samstag erfolgt der Anstoß letztmalig in diesem Jahr um 14 Uhr. Schiedsrichter der Partie ist Tim Kohnert aus Ballenstedt.